Geschichten, Texte & Persönliches

Neueste Beiträge

SciFi Days Grünstadt 2016 – Nachlese

Wieder der Conreporter, noch ein Überfall mit dem Selfie-Stick – diesmal auf den SciFi Days in Grünstadt, die im Juni stattgefunden haben. Hier der „gute Teil“, in dem ich auch vorkomme. Ich spreche über PERRY RHODAN-Arkon, MADDRAX und über Kuchen.

Den Youtube-Channel des Conreporters findet ihr hier. Dort könnt ihr euch diesen Rundgang über das Congelände auch in all seiner epischen Länge anschauen.

LuxCon 2016 – Nachlese (Teil 2): Ben Calvin im Interview

Auch am zweiten Tag des LuxCon 2016 bestand Conreporter Patrik darauf, mich vor seine Kamera zu holen (den ersten Teil seht ihr hier). Diesmal ging es ihm um ein ausführliches Interview mit dem, wie er mich zu nennen insistiert, „Starautor“ – mein erstes in meiner Funktion als Schriftsteller. Auch dieses Video möchte ich euch nicht vorenthalten.

Auch hier wieder: Das „Geheimprojekt“ ist zwischenzeitlich enthüllt.

Den Youtube-Channel des Conreporters findet ihr hier.

LuxCon 2016 – Nachlese (Teil 1)

Schon im April fand im luxenburgischen Tétange der LuxCon 2016 statt – eine sympathische Veranstaltung mit überraschend jungem Publikum, das bewies, dass von einer Überalterung des Fandom eigentlich keine Rede sein – wenn man mal von der Fehlannahme abgeht, dass „Fandom“ und „Heftromanleser“ synonym wären.

An beiden Tagen war ich als Besucher vor Ort, und zwei mal hat Conreporter Patrik mich vor die Kamera gezerrt. Den ersten dieser Überfälle seht ihr im untenstehenden Video ab Zeitindex 2:00.  Bei dem hier erwähnten „Geheimprojekt“ handelt es sich übrigens um meinen ersten MADDRAX-Roman mit der Bandnummer 343.

 

Den Youtube-Channel des Conreporters findet ihr hier.

Lift off zum Mars – Der Countdown läuft

"Ein Zimmer auf dem Mars" - Kapitel 1

„Ein Zimmer auf dem Mars“ – Kapitel 1

Schon vor längerer Zeit habe ich an dieser Stelle über ein kleines Projekt von mir berichtet, das ich heute etwas ausführlicher vorstellen möchte.

Conell Biggs hat alles verloren. Seine Frau und seinen zweijährigen Sohn musste er bei der Flucht vor Krieg und Elend auf der verwüsteten Erde zurücklassen – ein unerträglicher Verlust, der ihm das Dasein auf dem neuen Heimatplaneten Mars zur Hölle macht.
In den Wüsten des Roten Planeten ist er gezwungen, ums nackte Überleben zu kämpfen – gegen den Widerstand der alteingesessenen Kolonisten, die in ihm einen Eindringling sehen und ihm mit blankem Hass begegnen. Nur noch die vage Hoffnung, eines Tages seine Familie wieder zu sehen, hält ihn bei Verstand…

„Ein Zimmer auf dem Mars“ ist ein Fortsetzungsroman in 12 Teilen, den ich den kommenden anderthalb bis zwei Jahren kapitelweise veröffentlichen werde. Kapitel 1 liegt zur Zeit beim Lektorat. Das vorläufige Cover seht ihr rechts.

Wenn alles glatt geht, wird der Text am 01.09.2016 als E-Book only erscheinen und bildet den Startschuss für diese Miniserie. Jede weitere Folge erscheint dann vierteljährlich. Die nochmal überarbeitete Gesamtausgabe erscheint nach derzeitiger Planung im Anschluss, dann auch in gedruckter Form.

Weitere Infos zu gegebener Zeit hier.

Happy Birthday, Perry!

Innenillustration des Perry Rhodan Lexikon I, Zeichner: Johnny Bruck, 1973 © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt (Quelle: perrypedia.proc.org)

Perry Rhodan, der meistgereiste Weltraumheld aller Zeiten, wird heute 80 Jahre alt; die Figur, wohlgemerkt, nicht die gleichnamige Heftromanserie. Denn laut fiktiver Vita erblickte der Terraner am 08. Juni 1936 in Manchester, Conneticut das Licht der Welt (sein NEO-Counterpart ist ein paar Lenze jünger). Im Zeitalter des demographischen Wandels ist er damit ein echtes Vorbild. Wer einst Raumschiffe wie die BASIS, die SOL oder die MARCO POLO kommandierte, braucht später auch keinen Rollator.

Sein biblisches Alter – in der laufenden Serie sind es ja noch einige Jahrtausende mehr – merkt man dem Jubilaren auch literarisch eigentlich kaum an. Nicht nur Zellduschen und -aktivatoren haben ihn jung gehalten. Auch die Autoren sind mit ihm immer „jünger“ geworden und haben geholfen, ihn über Jahrzehnte und mittlerweile fast vier Generationen hinweg immer wieder neu zu erfinden. Aus dem harten, kompromisslosen Anführer der ersten Hefte ist im Laufe der Zeit ein toleranter, zuweilen grüblerischer, weil kosmischer Mensch geworden, der mehr Wunder geschaut und mehr Rätsel gelöst hat als manche griechische Sagengestalt. Perry hat sich stets mit dem Zeitgeist gewandelt. Auch das ist ein Geheimnis seiner ewigen Jugend.

Außenstehenden mag es womöglich kurios erscheinen, wenn Fans einen fiktiven Geburtstag einer ebenso fiktiven Figur feiern, der zur Handlungszeit ‚ihrer‘ Serie bereits Teil tiefster Vergangenheit ist. Die Wahrheit lautet: Für uns PERRY RHODAN-Fans sind diese Helden mindestens so real wie eine Angela Merkel oder ein Barack Obama. Letztere sind mir übrigens auch noch nie begegnet, soweit es mich betrifft könnten die ebenso erfunden sein wie mein Freund Perry. Dem aber bin ich, anders als jedem Politiker, dankbar für all die Abenteuer, die ich mit ihm erleben durfte. So geht es tausenden anderer Leser ebenfalls.

Für mich als „aufstrebenden Jungautor“ (ich adoptiere dieses mir kürzlich von einem Fan verliehene Etikett einfach mal ganz selbstverliebt) endet die Dankbarkeit nicht an dieser Stelle. Mein erster professionell verlegter Roman trug das rot-weiße Signet der größten Weltraumserie des bekannten Universums auf dem Umschlag. Damit öffnete PERRY RHODAN mir auch die Tür zum Profiautoren-Dasein. Er brachte mir sozusagen das Laufen bei. Und während ich die ersten, tapsigen Schritte auf dieser für mich noch immer aufregend neuen Bühne tue, weiß ich: Dafür, Perry, kann ich dir nicht genug danken. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alter Kumpel!

Zum Geburtstag ihres Helden verlost die PERRY RHODAN-Redaktion heute den „historischen“ Jubiläumsband 1000 von Kult-Autor William Voltz als Gratis-E-Book. Außerdem gibt es auf der offiziellen Facebook-Seite der Redaktion nur heute PERRY RHODAN-Memorabilia zu gewinnen, die so manches Sammlerherz höher schlagen lassen dürften. Rein klicken lohnt sich also!

ColoniaCon 2016: Einmal über dem roten Teppich geschwebt

Science Fiction-Fans, Autoren, Heftromane und helles Bier in winzigen Gläsern – all das kam am vergangenen Wochenende im Kölner Jugendpark zusammen. Dieses Mal wurde der ColoniaCon von einem teils neuen Team um die Veranstalter Robert Corvus und Daniel von Euw organisiert. Wie immer waren auch zahlreiche Autoren als Stargäste geladen. Zum ersten Mal war ich einer von ihnen. Nebenher gründete ich gemeinsam mit einem anderen PERRY RHODAN-Autor eine waschechte Boyband.
Aber der Reihe nach.

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„Von Stardust über Arkon zum Jupiter“ hieß das Panel über die PR-Miniserien. Im Bild: Roman S., Dieter Schmitt, Ben Calvin Hary, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt.

Der zweiundzwanzigste ColoniaCon fühlte sich genauso an wie die vorangegangene Ausgabe dieser Kultveranstaltung und doch war diesmal vieles anders. Zunächst einmal, weil es der Einstand der neuen Veranstalter war, die aber einen (mit den Worten von Conreporter Patrik Knörr) „gechillten“ Con auf die Beine gestellt haben, welcher von Besuchern wie Gästen gleichermaßen angenommen wurde. Da ich Robert Corvus (unter seinem bürgerlichen Namen Bernd Robker) mittlerweile so halb zu meinem erweiterten Freundeskreis zähle, freut mich das für ihn natürlich sehr. Bernd: selbst dein märtyrerhafter Einsatz am Tresen hat sich gelohnt!

Aber auch für mich war der Con erfolgreich, nämlich als der erste ‚offizielle‘ Auftritt, seit ich ins so genannte Profilager wechseln durfte. Viele Autogramme durfte ich schreiben und gleich drei Panels musste ich bestreiten; „Autorenwege“ hieß das erste.

Gemeinsam mit Roman Schleifer (PERRY RHODAN-Stardust) und Aki Nofftz (DSA, Sun Quest) plauderte ich aus dem Nähkästchen und gab Einblicke in die Arbeitsweise und das Schaffen eines Jungautors: Wie wird man zum Heftroman-Autor (und warum will man das überhaupt)? Vor welche Probleme wird man als Anfänger gestellt, wenn man plötzlich als professioneller Schriftsteller agieren muss?

Für mich die beruhigendste Erkenntnis aus diesem Panel: Roman Schleifer unterliefen ganz zu Beginn seiner Arbeit unter der Ägide von Klaus N. Frick ähnliche Anfängerfehler wie später mir. Und auch Oliver Fröhlich, mit dem ich mich kurz zuvor unterhalten hatte, kannte zumindest vergleichbare Anlaufschwierigkeiten im Profi-Bereich. In diesem Zusammenhang: Ja, es ist sinnvoll, wenn Autoren sich untereinander vernetzen. Und sei es nur, um sich gemeinsam auszuheulen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, und Meister fallen nun einmal nicht einfach so vom Himmel.

Als neuer MADDRAX-Autor

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Mit Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher (Redakteur bei Bastei), Aki Nofftz (Moderation) sowie den Autorenkollegen Oliver Fröhlich und Lucy Guth beim MADDRAX-Panel.

Wenig später saß ich im Hauptraum gemeinsam mit Chefredakteur Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher sowie Oliver Fröhlich und Lucy Guth auf der Bühne. Es ging um MADDRAX – jene preisgekrönte Abenteuer/Sci Fi/Horror-Serie aus dem Bastei-Verlag, für die ich demnächst ebenfalls einen Roman beisteuere. Aki Nofftz moderierte.

Mad Mike beantwortete dem Publikum Fragen zur Serie („Was macht Aruulas Frisur?“ „Wann kommen Matt und Co. auf die Erde zurück?“), während Oliver und Lucy Einblicke in die Entstehung eines MADDRAX-Romanes gaben. Zwar konnte ich selbst als „der Neue“ mit wenig Anekdoten aufwarten. Dafür profitierte ich von den Antworten meiner erfahreneren Kollegen: Wie bringen sie sich mit eigenen Ideen bei MADDRAX ein? Welches war der verrückteste Einfall, den sie je in die Handlung schmuggeln konnten? Die Unterhaltung machte mir Spaß und ich hoffe, dem Publikum ebenfalls. Das Panel war sehr gut besucht.

Die PERRY RHODAN-Miniserien

Sofort im Anschluss hieß es „Von Stardust über Arkon zum Jupiter“, und auch hier durfte ich als Autor von Band drei der Miniserie PERRY RHODAN-Arkon bei den „Großen“ sitzen. Diesmal waren meine Tischnachbarn Roman Schleifer (zum zweiten), Dieter Schmidt, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt. Zwar kam ich selbst nur kurz zu Wort – bei dieser Vielzahl an interessanten Menschen auf einer Bühne war das auch gar nicht anders möglich – dennoch war es auch hier spannend, auf die „andere Seite des Spiegels“ zu treten. Die umgekehrte Erfahrung, vom Parkett aus die Autoren anhimmeln zu dürfen, kann man damit kaum vergleichen.

"Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder." - Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

„Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder.“
– Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

Auch abseits der Panels spielte sich ein schöner, gewohnt familiärer Con ab. Ich traf viele Bekannte, knüpfte neue Kontakte und freundete mich mit Autorenkollegen und Fans an. Meine heimlichen Highlights: Ein zu seinem Schutz von mir anonym gehaltener Besucher, den ich laut seiner Aussage an Marc A. Herren erinnerte – „so von früher, als er noch dünn war.“ Ein Autogramm, dass ich der Starautorin Regina Schleheck geben durfte, welche ich als sehr sympathische Person kennenlernte. Ein spontanes und alkoholinduziertes, gemeinsames Gitarrenkonzert beim abendlichen Grillen, auf der Gitarre von STELLARIS-Autor Dieter Bohn.
Und schließlich Dennis Mathiak, mit dem mich, wie ich feststellte, einige Gemeinsamkeiten verbinden. Nicht nur sind wir ungefähr im gleichen Alter und damit die zwei Nesthäkchen im (erweiterten) Kreis der PERRY RHODAN-Autoren. Als Kinder waren wir außerdem beide gleichermaßen Jünger von David Hasselhoff. Rasch war die Idee geboren, eine Boyband zu gründen und mit Coverversionen von „Is Everybody Happy“ und „Limbo Dance“ auf Tournee zu gehen. Nur auf einen Namen konnten wir uns noch nicht einigen, aber „Milky Way Boys“ war am Ende unser Favorit. Zur Genese dieser genialen Idee waren lediglich einige wenige Gläser Kölsch notwendig.

Gestern ging der ColoniaCon zu Ende, und man kann die Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnen. Fazit: Der ColoniaCon 23 ist schon jetzt fest in meinen Terminkalender eingeplant.

Mannheimer PERRY RHODAN-Fans interviewten hoffnungsvollen Jungautor – was dann geschah war unglaublich!

Bevor ich es vergesse, seit einigen Tagen gibt es ein Interview mit mir auf der Homepage des PERRY RHODAN-Stammtisches zu lesen. Das Interview führte Gerhard Huber Ende April, nachdem ich den Stammtisch im März erstmals besucht hatte.

Danke, Gerhard. Ich werde mich in Köln auf dem Colonia Con dieser Tage mit einem Bierchen erkenntlich zeigen (soll nur ja niemand sagen, ich sei nicht käuflich).

Ja, die Überschrift dieses Artikelchens hier ist Banane. Aber irgendwie wart ihr ja doch neugierig, oder?