Aus dem Nähkästchen

Lift off zum Mars – Der Countdown läuft

Lesezeit: 1
"Ein Zimmer auf dem Mars" - Kapitel 1

„Ein Zimmer auf dem Mars“ – Kapitel 1

Schon vor längerer Zeit habe ich an dieser Stelle über ein kleines Projekt von mir berichtet, das ich heute etwas ausführlicher vorstellen möchte.

Conell Biggs hat alles verloren. Seine Frau und seinen zweijährigen Sohn musste er bei der Flucht vor Krieg und Elend auf der verwüsteten Erde zurücklassen – ein unerträglicher Verlust, der ihm das Dasein auf dem neuen Heimatplaneten Mars zur Hölle macht.
In den Wüsten des Roten Planeten ist er gezwungen, ums nackte Überleben zu kämpfen – gegen den Widerstand der alteingesessenen Kolonisten, die in ihm einen Eindringling sehen und ihm mit blankem Hass begegnen. Nur noch die vage Hoffnung, eines Tages seine Familie wieder zu sehen, hält ihn bei Verstand…

„Ein Zimmer auf dem Mars“ ist ein Fortsetzungsroman in 12 Teilen, den ich den kommenden anderthalb bis zwei Jahren kapitelweise veröffentlichen werde. Kapitel 1 liegt zur Zeit beim Lektorat. Das vorläufige Cover seht ihr rechts.

Wenn alles glatt geht, wird der Text am 01.09.2016 als E-Book only erscheinen und bildet den Startschuss für diese Miniserie. Jede weitere Folge erscheint dann vierteljährlich. Die nochmal überarbeitete Gesamtausgabe erscheint nach derzeitiger Planung im Anschluss, dann auch in gedruckter Form.

Weitere Infos zu gegebener Zeit hier.

ColoniaCon 2016: Einmal über dem roten Teppich geschwebt

Lesezeit: 3 Min.

Science Fiction-Fans, Autoren, Heftromane und helles Bier in winzigen Gläsern – all das kam am vergangenen Wochenende im Kölner Jugendpark zusammen. Dieses Mal wurde der ColoniaCon von einem teils neuen Team um die Veranstalter Robert Corvus und Daniel von Euw organisiert. Wie immer waren auch zahlreiche Autoren als Stargäste geladen. Zum ersten Mal war ich einer von ihnen. Nebenher gründete ich gemeinsam mit einem anderen PERRY RHODAN-Autor eine waschechte Boyband.
Aber der Reihe nach.

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„Von Stardust über Arkon zum Jupiter“ hieß das Panel über die PR-Miniserien. Im Bild: Roman S., Dieter Schmitt, Ben Calvin Hary, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt.

Der zweiundzwanzigste ColoniaCon fühlte sich genauso an wie die vorangegangene Ausgabe dieser Kultveranstaltung und doch war diesmal vieles anders. Zunächst einmal, weil es der Einstand der neuen Veranstalter war, die aber einen (mit den Worten von Conreporter Patrik Knörr) „gechillten“ Con auf die Beine gestellt haben, welcher von Besuchern wie Gästen gleichermaßen angenommen wurde. Da ich Robert Corvus (unter seinem bürgerlichen Namen Bernd Robker) mittlerweile so halb zu meinem erweiterten Freundeskreis zähle, freut mich das für ihn natürlich sehr. Bernd: selbst dein märtyrerhafter Einsatz am Tresen hat sich gelohnt!

Aber auch für mich war der Con erfolgreich, nämlich als der erste ‚offizielle‘ Auftritt, seit ich ins so genannte Profilager wechseln durfte. Viele Autogramme durfte ich schreiben und gleich drei Panels musste ich bestreiten; „Autorenwege“ hieß das erste.

Gemeinsam mit Roman Schleifer (PERRY RHODAN-Stardust) und Aki Nofftz (DSA, Sun Quest) plauderte ich aus dem Nähkästchen und gab Einblicke in die Arbeitsweise und das Schaffen eines Jungautors: Wie wird man zum Heftroman-Autor (und warum will man das überhaupt)? Vor welche Probleme wird man als Anfänger gestellt, wenn man plötzlich als professioneller Schriftsteller agieren muss?

Für mich die beruhigendste Erkenntnis aus diesem Panel: Roman Schleifer unterliefen ganz zu Beginn seiner Arbeit unter der Ägide von Klaus N. Frick ähnliche Anfängerfehler wie später mir. Und auch Oliver Fröhlich, mit dem ich mich kurz zuvor unterhalten hatte, kannte zumindest vergleichbare Anlaufschwierigkeiten im Profi-Bereich. In diesem Zusammenhang: Ja, es ist sinnvoll, wenn Autoren sich untereinander vernetzen. Und sei es nur, um sich gemeinsam auszuheulen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, und Meister fallen nun einmal nicht einfach so vom Himmel.

Als neuer MADDRAX-Autor

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Mit Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher (Redakteur bei Bastei), Aki Nofftz (Moderation) sowie den Autorenkollegen Oliver Fröhlich und Lucy Guth beim MADDRAX-Panel.

Wenig später saß ich im Hauptraum gemeinsam mit Chefredakteur Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher sowie Oliver Fröhlich und Lucy Guth auf der Bühne. Es ging um MADDRAX – jene preisgekrönte Abenteuer/Sci Fi/Horror-Serie aus dem Bastei-Verlag, für die ich demnächst ebenfalls einen Roman beisteuere. Aki Nofftz moderierte.

Mad Mike beantwortete dem Publikum Fragen zur Serie („Was macht Aruulas Frisur?“ „Wann kommen Matt und Co. auf die Erde zurück?“), während Oliver und Lucy Einblicke in die Entstehung eines MADDRAX-Romanes gaben. Zwar konnte ich selbst als „der Neue“ mit wenig Anekdoten aufwarten. Dafür profitierte ich von den Antworten meiner erfahreneren Kollegen: Wie bringen sie sich mit eigenen Ideen bei MADDRAX ein? Welches war der verrückteste Einfall, den sie je in die Handlung schmuggeln konnten? Die Unterhaltung machte mir Spaß und ich hoffe, dem Publikum ebenfalls. Das Panel war sehr gut besucht.

Die PERRY RHODAN-Miniserien

Sofort im Anschluss hieß es „Von Stardust über Arkon zum Jupiter“, und auch hier durfte ich als Autor von Band drei der Miniserie PERRY RHODAN-Arkon bei den „Großen“ sitzen. Diesmal waren meine Tischnachbarn Roman Schleifer (zum zweiten), Dieter Schmidt, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt. Zwar kam ich selbst nur kurz zu Wort – bei dieser Vielzahl an interessanten Menschen auf einer Bühne war das auch gar nicht anders möglich – dennoch war es auch hier spannend, auf die „andere Seite des Spiegels“ zu treten. Die umgekehrte Erfahrung, vom Parkett aus die Autoren anhimmeln zu dürfen, kann man damit kaum vergleichen.

"Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder." - Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

„Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder.“
– Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

Auch abseits der Panels spielte sich ein schöner, gewohnt familiärer Con ab. Ich traf viele Bekannte, knüpfte neue Kontakte und freundete mich mit Autorenkollegen und Fans an. Meine heimlichen Highlights: Ein zu seinem Schutz von mir anonym gehaltener Besucher, den ich laut seiner Aussage an Marc A. Herren erinnerte – „so von früher, als er noch dünn war.“ Ein Autogramm, dass ich der Starautorin Regina Schleheck geben durfte, welche ich als sehr sympathische Person kennenlernte. Ein spontanes und alkoholinduziertes, gemeinsames Gitarrenkonzert beim abendlichen Grillen, auf der Gitarre von STELLARIS-Autor Dieter Bohn.
Und schließlich Dennis Mathiak, mit dem mich, wie ich feststellte, einige Gemeinsamkeiten verbinden. Nicht nur sind wir ungefähr im gleichen Alter und damit die zwei Nesthäkchen im (erweiterten) Kreis der PERRY RHODAN-Autoren. Als Kinder waren wir außerdem beide gleichermaßen Jünger von David Hasselhoff. Rasch war die Idee geboren, eine Boyband zu gründen und mit Coverversionen von „Is Everybody Happy“ und „Limbo Dance“ auf Tournee zu gehen. Nur auf einen Namen konnten wir uns noch nicht einigen, aber „Milky Way Boys“ war am Ende unser Favorit. Zur Genese dieser genialen Idee waren lediglich einige wenige Gläser Kölsch notwendig.

Gestern ging der ColoniaCon zu Ende, und man kann die Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnen. Fazit: Der ColoniaCon 23 ist schon jetzt fest in meinen Terminkalender eingeplant.

Mannheimer PERRY RHODAN-Fans interviewten hoffnungsvollen Jungautor – was dann geschah war unglaublich!

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Bevor ich es vergesse, seit einigen Tagen gibt es ein Interview mit mir auf der Homepage des PERRY RHODAN-Stammtisches zu lesen. Das Interview führte Gerhard Huber Ende April, nachdem ich den Stammtisch im März erstmals besucht hatte.

Danke, Gerhard. Ich werde mich in Köln auf dem Colonia Con dieser Tage mit einem Bierchen erkenntlich zeigen (soll nur ja niemand sagen, ich sei nicht käuflich).

Ja, die Überschrift dieses Artikelchens hier ist Banane. Aber irgendwie wart ihr ja doch neugierig, oder?

Postapokalypse, ich komme!

Lesezeit: 2 Min.

300px-LogoMX9So kann’s gehen: Da habe ich mein kommendes Profi-Manuskript großspurig als „Geheimprojekt“ angekündigt, und es wäre gar nicht nötig gewesen. Wie sich jetzt herausstellt, habe ich nicht nur die offizielle Erlaubnis darüber zu reden, sondern auch die implizite Order sozusagen die Werbetrommel zu rühren. Nun, ich bin nichts wenn nicht selbstverliebt genug, dieser Aufforderung bereitwillig nachzukommen. Werdet also nun Zeuge, wie ich mein Geheimprojekt der vergangenen Wochen der staunenden Öffentlichkeit enthülle.

Das Logo da oben links dürfte schon dem ein oder anderen verraten haben, worum es sich handelt. Wie, erwähnte ich etwa noch nicht, dass es um MADDRAX geht? Also es geht um MADDRAX.

Wer die Serie nicht kennt: Es handelt sich um eine Abenteuer/Horror/SciFi-Reihe im Heftroman-Format, die alle 14 Tage im Bastei-Verlag erscheint, und die auf einer verwüsteten, postapokalyptischen Erde spielt. Im aktuellen Zyklus aber geht es erstmals in Weltraumfernen: Ex-Pilot Matthew Drax – genannt Maddrax – hat es gemeinsam mit der Barbarin Aruula und anderen Gefährten in ein entferntes Planetensystem verschlagen. Dort versucht er, die Pläne der geheimnisvollen „Friedenswahrer“ zu ergründen, die ihn hierher entführt haben, einen Weg nach Hause zu finden und dabei ganz nebenbei die Erde vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Aktuell ist Band 424 erschienen.

Zu den Autoren gehören unter anderem Andreas Suchanek, Sascha Vennemann, Lucy Guth, Claudia Kern sowie meine PERRY RHODAN-Kollegen Oliver Fröhlich und Michael Marcus Thurner. Auch Christian Montillion und Susan Schwarz oder Wolfgang Hohlbein trugen schon MADDRAX-Romane bei. Mit Band 434 gesellt sich auch ein gewisser Ben Calvin Hary diesem Kreis hinzu. Ich weiß nicht, ob ich den Titel schon verraten darf, aber ich darf in meinem ersten Roman für Bastei gleich ein seit vielen Bänden schwelendes Thema zum Abschluss bringen und das Schicksal eines uralten Volkes erfüllen. Was will man als Autor mehr?

Der Roman ist in Arbeit. Seit gestern liegt mein endgültiges Expo vor und aktuell sitze ich an einem ersten Szenenplan, auf dem später das fertige Manuskript Fußen wird. Wie bei jedem neuen Projekt freue ich mich wie ein kleines Kind auf die vor mir liegende Arbeit – und darauf, hier im Blog immer wieder aus dem Nähkasten zu plaudern. Was ich tun werde. Ihr dürft also gespannt sein.

Wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt – der Teufel gehört ja, wie ich kürzlich erfuhr, der Spezies Sciurus vulgaris an – und ich mich nicht irgendwie grad saublöd im Datum verrechnet habe, erscheint MADDRAX 434 am 06.09.2016 im Zeitschriftenhandel. Wer bis dahin wissen will, worum es überhaupt geht, sollte jetzt schon in die Serie einsteigen.

Der zähe Weg zum Eisenmond

Lesezeit: 2 Min.

Als Autor hat man selten mehr als nur ein Projekt zur selben Zeit. Jeder einzelne Text ist wie ein eigenes Kind, das man ausbrütet. Manchmal dauert die Schwangerschaft mehrere Jahre. Und nicht alle unserer Kinder sind gelungen. Einige sind sogar regelrechte Problemkinder.

Eines dieser Problemkinder ist in meinem Fall der Roman „Eiserner Mond“, den ich Ende 2014 als „Zwischendrin-Projekt“ angefangen hatte. Ursprünglich hätte das ein zweiter FanEdition-Roman für die PRFZ werden sollen, aber dann entwickelte sich der Text rasch in eine andere Richtung. Im letzten Jahr war folglich der Hashtag #eisenmond regelmäßig in meiner Facebook-Timeline zu lesen. Und jetzt? Nada! Nix! Funkstille!

Was also ist passiert? Ist der Eiserne Mond, wie so viele unfertige Manuskripte zuvor, in der Schublade, gar im Giftschrank gelandet?

Nichts dergleichen. In Wahrheit kam einfach das Leben dazwischen. 2015 war insgesamt erfolgreich, aber es war kein gutes Schreibjahr für mich. Umzug, Hausbau, Job und Todesfall im näheren familiären Umfeld machten die Arbeit am Roman schwer bis unmöglich. Mit teilweise weniger als 10 Minuten Autoren-Arbeitszeit je Tag schleppte ich mich durch den Text. Trotzdem waren im November 2015 zwei Drittel der überarbeiteten Rohfassung fertig. Und dann kam Rastatt.

Die Arbeit an meinem ersten PERRY RHODAN-Roman forderte meine Aufmerksamkeit, so dass ich den „Eisenmond“ hinten anstellen musste. Dann passierte das unvermeidliche, was jedem Autoren passieren muss der erstmals durch die – wie ich es liebevoll nenne – „Schreibschule Frick“ gegangen ist. Anstatt einfach nur in meinem Talent bestärkt zu werden, lernte ich auch, was ich bis Dato alles noch nicht konnte, und vor allem, was ich in meiner einjährigen Nebenbei-Schreib-Phase schon wieder verlernt oder vergessen hatte. Und irgendwann kam mir die Erkenntnis: Wenn ich alles, was ich jetzt neu aufgeschnappt, vertieft oder aufgefrischt habe, konsequent auf den „Eisenmond“ anwende, muss ich ihn vermutlich komplett umschreiben. Und genau das werde ich auch tun.

Natürlich nicht das ganze Buch. Aber ich habe festgestellt, dass der explorative Ansatz, den ich beim Eisenmond mehr oder weniger verwendet habe, nicht mit meiner Arbeitsweise zusammengeht. Ich bin ein Plotter, ich brauche ein Exsosé, also eine Reiseroute, die mir den Weg vorgibt. Ein solches Exposé gab es zwar für den Eisenmond, aber die Geschichte hat sich so weit von dieser Vorgabe weg entwickelt, dass beide nicht mehr viel miteinander gemeinsam haben. Mein Plan für 2016 also: Den Eisenmond Kapitel für Kapitel nehmen und nochmal dramaturgisch überarbeiten, bis er wirklich glänzt. Wann ich das mache, das weiß ich noch nicht. Nachdem ich ein Jahr lang daran herum gewurschtelt habe, will ich den Text noch etwas ruhen lassen um Abstand zu gewinnen.

In dieser Zeit kümmere ich mich zunächst um eine andere Geschichte – „Ein Zimmer auf dem Mars“ ist der Arbeitstitel. Und – zu mehr als einer ominösen Andeutung wird es an dieser Stelle nicht kommen – ein zweites #geheimprojekt zieht dieser Tage als Silberstreif am Horizont auf, das viiiiiiiel Einarbeitung für mich erfordert und mich in so fern wohl einige Monate beschäftigen wird. Eine Deadline für den Eisenmond setze ich mir also nicht, er ist fertig wenn er fertig ist – vermutlich aber nicht vor Mitte 2017.

Das Cover zu „Die Kristallzwillinge“ ist da!

Lesezeit: 1

Mit jedem Infobrocken, der an die Öffentlichkeit schwappt, fühlt sich mein erster offizieller Beitrag zum Perryversum realer an. Teilweise bin ich dabei ebenso gespannt wie die Fans und Leser der Arkon-Miniserie, da ich als Autor natürlich auch nicht in jeden Schritt der Veröffentlichung involviert bin, geschweige denn darauf Einfluss habe.

Einer dieser Schritte ist die Erstellung des Titelbildes, auf welches ich in den letzten Wochen gebannt gewartet habe. Und das aus gutem Grund: Bei PERRY RHODAN-Romanen sind die Cover traditionell fast ebenso wichtig wie der eigentliche Romantext. Ich erinnere mich noch gut an die vielen Stunden meiner Kindheit, die ich, noch nicht des Lesens mächtig, auf dem Dachboden meines Elternhauses damit verbracht habe, die herrlichen, farbenfrohen Bilder des legendären Johnny Bruck zu bestaunen. Diese Bilder waren für fast jeden späteren Leser der erste Kontakt zur Serie, der erste Flirt sozusagen. Auch in meinem Fall begann die unsterbliche Liebesgeschichte zwischen dieser Serie und ihrem Leser über die Einstiegsdroge „Bilderwelten“. Der Text war für mich zu aller erst Begleitmaterial zur Illustration.
Und so ist es bei vielen Neulesern auch heute noch.

Nun also hat die PERRY RHODAN-Redaktion dies hier veröffentlicht: Dieses wunderschöne Titelbild hat Coverkünstler Dirk Schulz für meinen Arkon-Roman geschaffen. Ich sehe es heute selbst zum ersten Mal, und selbst wenn nicht mein Name darauf stünde fände ich es immer noch herausragend. Es ist eine Grafik, welche den Roman um eine zusätzliche Dimension erweitert, ihn lebendiger macht. Danke an den Künstler für seine tolle Arbeit!

PERRY RHODAN-Arkon Band 3: Die Kristallzwillinge erscheint am 19.02.2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel. Das E-Book kann man hier vorbestellen.

Haltet den Dieb! (oder: Sie haben mein E-Book geklaut)

Lesezeit: 2 Min.

Nun ist es also auch mir passiert: Kaum gehöre ich zu den „Profis“, wie mir seit rund einer Woche verschiedentlich attestiert wird, schon zähle ich zu den Opfern der E-Book-Piraten. Durch Zufall stieß ich gestern auf einen Link zu meiner E-Book-Kurzgeschichte „Queros Geschenk„, die via Kindle Direct Publishing veröffentlicht wurde. Die Plattform, zu welcher der Link führte, gehört definitiv nicht zu Amazon, also hätte das E-Book dort gar nicht sein dürfen. Folglich kommt auch kein dort erwirtschafteter Cent je bei mir an (ja, es wurde ein Flatrate-Abo angeboten!).

Wahrscheinlich kann man sich nicht eher als professionellen Schriftsteller bezeichnen, bis man eines seiner eigenen Werke auf einer Plattform für den illegalen E-Book-Download wiederfindet. Halb so wild! Mit Autorenkollegen hatte ich diese Diskussion schon oft: Leute, die E-Books klauen, lesen vermutlich die wenigsten davon und gehören daher ohnehin nicht in den Kreis der potentiellen Käufer. Das ist ähnlich wie früher bei den MP3s. Da die Betreiber solcher Server meist ohnehin in Russland o.ä. zu verorten sind, ließe sich mit rechtlichen Schritten ohnehin wenig ausrichten.

Mir geht es dabei also gar nicht um das verlorene Einkommen. Wir reden von einer Miniwinz-Kurzgeschichte, die mich ganz sicher nicht zum Millionär gemacht hätte – das muss man realistisch sehen. Und es gibt mehr als genug ehrliche Käufer, die nach wie vor das „Original“ bei Amazon herunterladen. Was mich aber stört ist, dass hier mit meinem Namen Werbung für ein zwielichtiges Angebot gemacht wird bei dem es ganz klar drum geht, Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen – nicht nur mir, sondern auch den arglosen Opfern solcher Bauernfänger. Nicht cool! Und – ja! – natürlich ist es etwas anderes, ob man nur den Klagen der Kollegen entgegentritt, oder ob es einem selbst passiert. Ändern kann ich es indes nicht. Und es wird sicher auch nicht das letzte Mal gewesen sein.