Kurzgeschichten

Lift off zum Mars – Der Countdown läuft

Lesezeit: 1
"Ein Zimmer auf dem Mars" - Kapitel 1

„Ein Zimmer auf dem Mars“ – Kapitel 1

Schon vor längerer Zeit habe ich an dieser Stelle über ein kleines Projekt von mir berichtet, das ich heute etwas ausführlicher vorstellen möchte.

Conell Biggs hat alles verloren. Seine Frau und seinen zweijährigen Sohn musste er bei der Flucht vor Krieg und Elend auf der verwüsteten Erde zurücklassen – ein unerträglicher Verlust, der ihm das Dasein auf dem neuen Heimatplaneten Mars zur Hölle macht.
In den Wüsten des Roten Planeten ist er gezwungen, ums nackte Überleben zu kämpfen – gegen den Widerstand der alteingesessenen Kolonisten, die in ihm einen Eindringling sehen und ihm mit blankem Hass begegnen. Nur noch die vage Hoffnung, eines Tages seine Familie wieder zu sehen, hält ihn bei Verstand…

„Ein Zimmer auf dem Mars“ ist ein Fortsetzungsroman in 12 Teilen, den ich den kommenden anderthalb bis zwei Jahren kapitelweise veröffentlichen werde. Kapitel 1 liegt zur Zeit beim Lektorat. Das vorläufige Cover seht ihr rechts.

Wenn alles glatt geht, wird der Text am 01.09.2016 als E-Book only erscheinen und bildet den Startschuss für diese Miniserie. Jede weitere Folge erscheint dann vierteljährlich. Die nochmal überarbeitete Gesamtausgabe erscheint nach derzeitiger Planung im Anschluss, dann auch in gedruckter Form.

Weitere Infos zu gegebener Zeit hier.

Haltet den Dieb! (oder: Sie haben mein E-Book geklaut)

Lesezeit: 2 Min.

Nun ist es also auch mir passiert: Kaum gehöre ich zu den „Profis“, wie mir seit rund einer Woche verschiedentlich attestiert wird, schon zähle ich zu den Opfern der E-Book-Piraten. Durch Zufall stieß ich gestern auf einen Link zu meiner E-Book-Kurzgeschichte „Queros Geschenk„, die via Kindle Direct Publishing veröffentlicht wurde. Die Plattform, zu welcher der Link führte, gehört definitiv nicht zu Amazon, also hätte das E-Book dort gar nicht sein dürfen. Folglich kommt auch kein dort erwirtschafteter Cent je bei mir an (ja, es wurde ein Flatrate-Abo angeboten!).

Wahrscheinlich kann man sich nicht eher als professionellen Schriftsteller bezeichnen, bis man eines seiner eigenen Werke auf einer Plattform für den illegalen E-Book-Download wiederfindet. Halb so wild! Mit Autorenkollegen hatte ich diese Diskussion schon oft: Leute, die E-Books klauen, lesen vermutlich die wenigsten davon und gehören daher ohnehin nicht in den Kreis der potentiellen Käufer. Das ist ähnlich wie früher bei den MP3s. Da die Betreiber solcher Server meist ohnehin in Russland o.ä. zu verorten sind, ließe sich mit rechtlichen Schritten ohnehin wenig ausrichten.

Mir geht es dabei also gar nicht um das verlorene Einkommen. Wir reden von einer Miniwinz-Kurzgeschichte, die mich ganz sicher nicht zum Millionär gemacht hätte – das muss man realistisch sehen. Und es gibt mehr als genug ehrliche Käufer, die nach wie vor das „Original“ bei Amazon herunterladen. Was mich aber stört ist, dass hier mit meinem Namen Werbung für ein zwielichtiges Angebot gemacht wird bei dem es ganz klar drum geht, Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen – nicht nur mir, sondern auch den arglosen Opfern solcher Bauernfänger. Nicht cool! Und – ja! – natürlich ist es etwas anderes, ob man nur den Klagen der Kollegen entgegentritt, oder ob es einem selbst passiert. Ändern kann ich es indes nicht. Und es wird sicher auch nicht das letzte Mal gewesen sein.

Der Weg ins Self-Publishing: Was man so lernt

Lesezeit: 2 Min.

Kürzlich berichtete ich an dieser Stelle je bereits über meine frisch aufgekeimte Romanze mit dem Self Publishing via KDP. Als Testballon diente mir eine Kurzgeschichte namens „Queros Geschenk„, die schon seit längerer Zeit unveröffentlicht auf meiner Festplatte schlummerte. Hier nun ein kurzer Gedanken-Blob zu meinen ersten Erfahrungen.

1) Das wichtigste zuerst: Die Geschichte verkauft sich. Nicht übermäßig, das war bei dem Minimum an Marketing, das ich betrieben habe, auch nicht zu erwarten. Aber sie wird, auch über kindle Select, immerhin oft genug gelesen, dass ich bald auf erste Rezensionen hoffen darf. Von einer „Stützrezi“, die eine Bekannte hinterlassen hat, weiß ich bereits. Mal sehen, wie lange Amazon braucht um diese zu veröffentlichen.

2) Diese gelernte Lektion ist eigentlich nichts Neues: Korrektorat und Lektorat immer extern durchführen lassen. Ich kenne mindestens eine Self-Publisherin, die in diesem Punkt vehement mit mir streiten würde, aber ein zweites Paar Augen ist immer sinnvoll. Einige ziemlich üble Tippfehler sind mir durchgeflutscht, ein paar Satzbaufehler auch. War mir im ersten Moment egal, da ich ja nur die Vorgehensweise und den Workflow bei KDP hatte testen wollen (der wirklich kinderleicht ist). Im Nachhinein stört es mich aber doch. Immerhin steht ja mein Name drüber. Und ein Buchstabe zuviel gleich im ersten Satz schreckt sicher so manchen potentiellen Käufer ab.

3) Dieser Punkt ärgert mich fast am meisten, weil ich als alter Onliner eigentlich von alleine hätte drauf kommen müssen: Impressum und Disclaimer fehlten völlig. So gab es auch keine Quellenangabe für das Titelbild. Doof!

Das schöne an KDP ist aber, dass ein Update nur wenige Mausklicks bedeutet. Also zurück in Scrivener, Fehler korrigiert, neu als ePub exportiert und noch einmal hochgeladen. In wenigen Stunden wird die Aktualisierung, diesmal mit Impressum, bei Amazon erscheinen – und hoffentlich nochmal Leser generieren. Die letzte Änderung am Text wird das aber vermutlich nicht gewesen sein. Und beim nächsten, dann vermutlich etwas größeren Self Publishing-Projekt, werde ich auf zumindest diese Fallstricke vorbereitet sein.

„Queros Geschenk“ – Kurzgeschichte steht jetzt als eBook zum Download bereit

Lesezeit: 1

Asteroid 78652 Quero ist Rauls letzte Chance: Vom Rest seines Geldes hat der Prospektor sich die Reise zum Asteroidengürtel finanziert – entweder findet er hier endlich die auf der Erde so dringend benötigten Rohstoffe, oder ihn erwartet ein Tod in Armut und Einsamkeit. Tatsächlich wird er fündig – doch dann macht er eine Entdeckung, die ihn vor die schwerste Probe seines Lebens stellt …

„Queros Geschenk“ ist eine Kurzgeschichte, die ich 2014 für einen Wettbewerb schrieb, bei dem sie aber letzten Endes keine Beachtung fand. Das fand ich schade – denn ich glaube, dass es eine wirklich schöne Geschichte ist, und ich wollte sie meinen Lesern nicht vorenthalten.

Hier ist sie also nun: In leicht überarbeiteter Form stelle ich sie als eBook zur Verfügung. Für nur 0,99 € gibt es sie zum Download auf Amazon und via Kindle Direct. Viel Spaß!

  • Queros Geschenk
    (Kurzgeschichte, 2015)
    Verlag: kollmaniac
    ASINB016TO0BZ4
    Veröffentlichungsdatum: 18.10.2015