Perry Rhodan

Mannheimer PERRY RHODAN-Fans interviewten hoffnungsvollen Jungautor – was dann geschah war unglaublich!

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Bevor ich es vergesse, seit einigen Tagen gibt es ein Interview mit mir auf der Homepage des PERRY RHODAN-Stammtisches zu lesen. Das Interview führte Gerhard Huber Ende April, nachdem ich den Stammtisch im März erstmals besucht hatte.

Danke, Gerhard. Ich werde mich in Köln auf dem Colonia Con dieser Tage mit einem Bierchen erkenntlich zeigen (soll nur ja niemand sagen, ich sei nicht käuflich).

Ja, die Überschrift dieses Artikelchens hier ist Banane. Aber irgendwie wart ihr ja doch neugierig, oder?

Der zähe Weg zum Eisenmond

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Als Autor hat man selten mehr als nur ein Projekt zur selben Zeit. Jeder einzelne Text ist wie ein eigenes Kind, das man ausbrütet. Manchmal dauert die Schwangerschaft mehrere Jahre. Und nicht alle unserer Kinder sind gelungen. Einige sind sogar regelrechte Problemkinder.

Eines dieser Problemkinder ist in meinem Fall der Roman „Eiserner Mond“, den ich Ende 2014 als „Zwischendrin-Projekt“ angefangen hatte. Ursprünglich hätte das ein zweiter FanEdition-Roman für die PRFZ werden sollen, aber dann entwickelte sich der Text rasch in eine andere Richtung. Im letzten Jahr war folglich der Hashtag #eisenmond regelmäßig in meiner Facebook-Timeline zu lesen. Und jetzt? Nada! Nix! Funkstille!

Was also ist passiert? Ist der Eiserne Mond, wie so viele unfertige Manuskripte zuvor, in der Schublade, gar im Giftschrank gelandet?

Nichts dergleichen. In Wahrheit kam einfach das Leben dazwischen. 2015 war insgesamt erfolgreich, aber es war kein gutes Schreibjahr für mich. Umzug, Hausbau, Job und Todesfall im näheren familiären Umfeld machten die Arbeit am Roman schwer bis unmöglich. Mit teilweise weniger als 10 Minuten Autoren-Arbeitszeit je Tag schleppte ich mich durch den Text. Trotzdem waren im November 2015 zwei Drittel der überarbeiteten Rohfassung fertig. Und dann kam Rastatt.

Die Arbeit an meinem ersten PERRY RHODAN-Roman forderte meine Aufmerksamkeit, so dass ich den „Eisenmond“ hinten anstellen musste. Dann passierte das unvermeidliche, was jedem Autoren passieren muss der erstmals durch die – wie ich es liebevoll nenne – „Schreibschule Frick“ gegangen ist. Anstatt einfach nur in meinem Talent bestärkt zu werden, lernte ich auch, was ich bis Dato alles noch nicht konnte, und vor allem, was ich in meiner einjährigen Nebenbei-Schreib-Phase schon wieder verlernt oder vergessen hatte. Und irgendwann kam mir die Erkenntnis: Wenn ich alles, was ich jetzt neu aufgeschnappt, vertieft oder aufgefrischt habe, konsequent auf den „Eisenmond“ anwende, muss ich ihn vermutlich komplett umschreiben. Und genau das werde ich auch tun.

Natürlich nicht das ganze Buch. Aber ich habe festgestellt, dass der explorative Ansatz, den ich beim Eisenmond mehr oder weniger verwendet habe, nicht mit meiner Arbeitsweise zusammengeht. Ich bin ein Plotter, ich brauche ein Exsosé, also eine Reiseroute, die mir den Weg vorgibt. Ein solches Exposé gab es zwar für den Eisenmond, aber die Geschichte hat sich so weit von dieser Vorgabe weg entwickelt, dass beide nicht mehr viel miteinander gemeinsam haben. Mein Plan für 2016 also: Den Eisenmond Kapitel für Kapitel nehmen und nochmal dramaturgisch überarbeiten, bis er wirklich glänzt. Wann ich das mache, das weiß ich noch nicht. Nachdem ich ein Jahr lang daran herum gewurschtelt habe, will ich den Text noch etwas ruhen lassen um Abstand zu gewinnen.

In dieser Zeit kümmere ich mich zunächst um eine andere Geschichte – „Ein Zimmer auf dem Mars“ ist der Arbeitstitel. Und – zu mehr als einer ominösen Andeutung wird es an dieser Stelle nicht kommen – ein zweites #geheimprojekt zieht dieser Tage als Silberstreif am Horizont auf, das viiiiiiiel Einarbeitung für mich erfordert und mich in so fern wohl einige Monate beschäftigen wird. Eine Deadline für den Eisenmond setze ich mir also nicht, er ist fertig wenn er fertig ist – vermutlich aber nicht vor Mitte 2017.

Arkon 3: Leseprobe für alle Neugierigen

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Kurz bevor ich mich, mal wieder mit Verspätung, in einen konzentrierten Schreib-Sonntag stürze (verflucht seihst du, Prokrastination!) noch ein kleiner Hinweis für alle Unentschlossenen. Hier gibt es die ersten anderthalb Kapitel von PERRY RHODAN-Arkon Band 3 zum Probelesen:

Neugierig geworden? Am 19.02.2016 erscheint der Band im Zeitschriftenhandel. Das Hörbuch erscheint am selben Tag. E-Book-Leser haben schon einen Tag vorher Gelegenheit, den Roman herunter zu laden.

Das Cover zu „Die Kristallzwillinge“ ist da!

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Mit jedem Infobrocken, der an die Öffentlichkeit schwappt, fühlt sich mein erster offizieller Beitrag zum Perryversum realer an. Teilweise bin ich dabei ebenso gespannt wie die Fans und Leser der Arkon-Miniserie, da ich als Autor natürlich auch nicht in jeden Schritt der Veröffentlichung involviert bin, geschweige denn darauf Einfluss habe.

Einer dieser Schritte ist die Erstellung des Titelbildes, auf welches ich in den letzten Wochen gebannt gewartet habe. Und das aus gutem Grund: Bei PERRY RHODAN-Romanen sind die Cover traditionell fast ebenso wichtig wie der eigentliche Romantext. Ich erinnere mich noch gut an die vielen Stunden meiner Kindheit, die ich, noch nicht des Lesens mächtig, auf dem Dachboden meines Elternhauses damit verbracht habe, die herrlichen, farbenfrohen Bilder des legendären Johnny Bruck zu bestaunen. Diese Bilder waren für fast jeden späteren Leser der erste Kontakt zur Serie, der erste Flirt sozusagen. Auch in meinem Fall begann die unsterbliche Liebesgeschichte zwischen dieser Serie und ihrem Leser über die Einstiegsdroge „Bilderwelten“. Der Text war für mich zu aller erst Begleitmaterial zur Illustration.
Und so ist es bei vielen Neulesern auch heute noch.

Nun also hat die PERRY RHODAN-Redaktion dies hier veröffentlicht: Dieses wunderschöne Titelbild hat Coverkünstler Dirk Schulz für meinen Arkon-Roman geschaffen. Ich sehe es heute selbst zum ersten Mal, und selbst wenn nicht mein Name darauf stünde fände ich es immer noch herausragend. Es ist eine Grafik, welche den Roman um eine zusätzliche Dimension erweitert, ihn lebendiger macht. Danke an den Künstler für seine tolle Arbeit!

PERRY RHODAN-Arkon Band 3: Die Kristallzwillinge erscheint am 19.02.2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel. Das E-Book kann man hier vorbestellen.

Das Geheimprojekt hat einen Namen: PERRY RHODAN-Arkon

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Heute ist es soweit! Der Name des Geheimprojektes, an dem ich Ende 2015 gearbeitet habe, wurde vom Verlag enthüllt, und ich darf jetzt auch öffentlich darüber sprechen:

PERRY RHODAN-Arkon ist ein offizielles Spin-off der größten Science Fiction-Serie der Welt. Die zwölfbändige Miniserie im Heftroman-Format erscheint ab 22. Januar 2016 vierzehntäglich.

Band 3 trägt den Titel „Die Kristallzwillinge“ und kommt am 19. Februar 2016 deutschlandweit in den Zeitschriftenhandel. Verfasst wurde der Roman von mir. Und damit gehöre ich endlich auch offiziell zum (erweiterten) Kreis der PERRY RHODAN-Autoren.

Dadurch geht ein lebenslanger Traum für mich in Erfüllung. In den kommenden Tagen werde ich mich an dieser Stelle noch ausführlicher darüber äußern und ein klein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Heute knallen erst mal die Sektkorken ….

Mein Fazit vom BuCon 2015

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2014 glaubte ich, als frisch gestarteter Jungautor das Networking auf ein neues Level heben und zur Buchmesse fahren zu müssen. Es stellte sich als die unsinnigste Entscheidung meines Lebens heraus.

Zwar traf ich vor Ort auf alte Bekannte wie Klaus Bollhöfener oder die Autorenkollegen Christian Montillion und Rainer Wekwerth, mit denen ich jeweils ein paar wenige Worte wechseln konnte, aber davon abgesehen blieb es eine fruchtlose Übung: Stundenlang stapfte ich einsam durch mit Menschen vollgepfropfte Hallen und an einer endlosen Menagerie von Ständen vorbei, stopfte mir die Taschen mit Prospekten und die Atemwege mit Grippeviren voll. Eine reine Verkaufsveranstaltung eben, wie feststellte, nur für die Verlage und die Buchindustrie, und für einen Jungautoren wie mich gänzlich vergeudete Zeit. Für mein zukünftiges Ich wird dies eines Tages zu jenen Weisheiten gehören, die ich, altersweise und von den Jahren gebeugt, der nächsten Generation von Nachwuchsautoren mit auf den Weg werde geben können: Scheiß auf die Buchmesse!

Damals schon musste ich mir von anderen die Frage gefallen lassen, was mich zum Besuch der Messe bewogen hat, anstatt auf den Buchmesse-Con zu gehen. Aber erst als Kollege Dirk van den Boom mir den Besuch dort quasi befohlen hat, ließ ich mich 2015 dazu hinreißen. Gemeinsam mit Sabine Osman und Spaceship Saar-Partizipant Mark Schmitt brach ich also auf nach Dreieich, um das Networking – einmal mehr – auf ein neues Level zu heben.

Der Buchmesse-Con ist anders als diejenigen, die ich bisher besucht hatte. Zum einen ist da die Besucherschaft, die erheblich jünger ist als ich es erwartet hatte (das Fantasy-Publikum drückt den Altersschnitt erheblich), und dann die Atmosphäre, die ich als weniger familiär, dafür eher ‚offiziell‘ empfand – letzteres mag aber meinem subjektiven Eindruck geschuldet sein. Den Rest kannte ich aus Köln und Garching: Stände von (größtenteils) Kleinverlagen und Self-Publishern, die ihre Werke an den Mann bzw. die Frau bringen wollen, und jede Menge Panels.

Fanboy-Selfie mit Bernd Perplies alias Wes Andrews

Fanboy-Selfie mit Bernd Perplies alias Wes Andrews

Davon gesehen habe ich lediglich das von Wes Andrews aka Bernd Perplies, der Szenen aus seinem aktuellsten Werk „Frontiersmen“ zum Besten gab, und das der PERRY RHODAN-Redaktion, die den neuen, im Cross Cult-Verlag erschienen Rhodan-Comic vorstellte. Ein Heft im übrigen, das ich mir definitiv zu Gemüte führen werde.

Mein Hauptanliegen beim Con war aber wie gesagt das Networking. Und diesmal kam ich auf meine Kosten: Nicht nur unterhielt ich mich einmal mehr sehr nett mit alten Bekannten, wie beispielsweise auch diesmal Klaus Bollhöfener. Außerdem lief ich vielen (mir bislang nur via E-Mail oder Facebook bekannten) Kollegen und Gesichtern über den Weg – der neue Deutsche Phantastik-Preisträger Bernd Perplies war darunter ebenso wie REN DHARK-Autor Achim Mehnert oder PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick, bei dem ich mich endlich für seine positive Rezension meines FanEdition-Romans „Mein Freund Perry“ bedanken konnte. Für ein längeres Gespräch fehlte leider die Zeit – auf sein Angebot, dies bei Gelegenheit nachzuholen, würde der „junge Mann im ‚Flash‘-T-Shirt“ aber gern zurück kommen. Mir war es jedenfalls ein Fest!

"Historische" Begegnung: Wilfried A. Hary und ich.

"Historische" Begegnung: Wilfried A. Hary und ich.

Die Begegnung, die mir insgeheim jedoch den meisten Spaß bereitet hat, war jene die sich im Vorfeld bereits als ‚historisches Treffen‘ angedeutet hatte: Nämlich die mit Ex-Atlan-Autor und Nachnamensvetter Wilfried A. Hary. Auch wenn wir gelegentlich schon verdächtigt worden waren, Vater und Sohn zu sein, sind wir tatsächlich weder verwandt noch verschwägert und haben es bis Dato trotz großer Nähe unserer Wohnorte nie geschafft, uns einmal über den Weg zu laufen. Jetzt holten wir das nach, verstanden uns prächtig und ich hoffe, dass es nicht die letzte Begegnung war.

Zu guter letzt gründete ich gemeinsam mit PERRY RHODAN-Jahrbuch-Mitautor Andreas Schweitzer noch spontan den erlesensten, exklusivsten und gehaltvollsten Schriftstellerzirkel in der Geschichte des Universums: Die Saarländischen Phantastik-Schreiber (SaarPhanSchrei) zählen jetzt schon unglaubliche sechs (!) Mitglieder, deren erklärtes Ziel es ist, sich auf jedem bietenden Con lautstark zum Gruppenfoto zu versammeln. Wir hoffen, so die Umstehenden zu irritierten, mimischen Entgleisungen verleiten zu können.

Mein Fazit: Es hat sich gelohnt. Ich habe viele neue Kontakte knüpfen und alte vertiefen können, und ich bin mir jetzt schon sicher dass ich den Con im nächsten Jahr wieder besuchen werde. Dann vielleicht sogar wieder mit einem kleinen Buchmesse-Besuch verknüpft – wer weiß?

Zurück auf der BASIS – DORGON 20 ist online

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Schon bei Band 19 der DORGON-Reihe sprang ich kurzfristig ein, da Jürgen Freier leider aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste. Nun ist auch der Nachfolgeband erschienen, den ich wieder in Vertretung schrieb – diesmal für Aki Nofftz.

Erhältlich ist „Casino BASIS“ in rein digitaler Form (eBook, PDF, HTML etc.) auf der Homepage des PROC. Der Download ist wie immer gratis.

Hier geht’s zum Download.