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ColoniaCon 2016: Einmal über dem roten Teppich geschwebt

Lesezeit: 3 Min.

Science Fiction-Fans, Autoren, Heftromane und helles Bier in winzigen Gläsern – all das kam am vergangenen Wochenende im Kölner Jugendpark zusammen. Dieses Mal wurde der ColoniaCon von einem teils neuen Team um die Veranstalter Robert Corvus und Daniel von Euw organisiert. Wie immer waren auch zahlreiche Autoren als Stargäste geladen. Zum ersten Mal war ich einer von ihnen. Nebenher gründete ich gemeinsam mit einem anderen PERRY RHODAN-Autor eine waschechte Boyband.
Aber der Reihe nach.

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„Von Stardust über Arkon zum Jupiter“ hieß das Panel über die PR-Miniserien. Im Bild: Roman S., Dieter Schmitt, Ben Calvin Hary, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt.

Der zweiundzwanzigste ColoniaCon fühlte sich genauso an wie die vorangegangene Ausgabe dieser Kultveranstaltung und doch war diesmal vieles anders. Zunächst einmal, weil es der Einstand der neuen Veranstalter war, die aber einen (mit den Worten von Conreporter Patrik Knörr) „gechillten“ Con auf die Beine gestellt haben, welcher von Besuchern wie Gästen gleichermaßen angenommen wurde. Da ich Robert Corvus (unter seinem bürgerlichen Namen Bernd Robker) mittlerweile so halb zu meinem erweiterten Freundeskreis zähle, freut mich das für ihn natürlich sehr. Bernd: selbst dein märtyrerhafter Einsatz am Tresen hat sich gelohnt!

Aber auch für mich war der Con erfolgreich, nämlich als der erste ‚offizielle‘ Auftritt, seit ich ins so genannte Profilager wechseln durfte. Viele Autogramme durfte ich schreiben und gleich drei Panels musste ich bestreiten; „Autorenwege“ hieß das erste.

Gemeinsam mit Roman Schleifer (PERRY RHODAN-Stardust) und Aki Nofftz (DSA, Sun Quest) plauderte ich aus dem Nähkästchen und gab Einblicke in die Arbeitsweise und das Schaffen eines Jungautors: Wie wird man zum Heftroman-Autor (und warum will man das überhaupt)? Vor welche Probleme wird man als Anfänger gestellt, wenn man plötzlich als professioneller Schriftsteller agieren muss?

Für mich die beruhigendste Erkenntnis aus diesem Panel: Roman Schleifer unterliefen ganz zu Beginn seiner Arbeit unter der Ägide von Klaus N. Frick ähnliche Anfängerfehler wie später mir. Und auch Oliver Fröhlich, mit dem ich mich kurz zuvor unterhalten hatte, kannte zumindest vergleichbare Anlaufschwierigkeiten im Profi-Bereich. In diesem Zusammenhang: Ja, es ist sinnvoll, wenn Autoren sich untereinander vernetzen. Und sei es nur, um sich gemeinsam auszuheulen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, und Meister fallen nun einmal nicht einfach so vom Himmel.

Als neuer MADDRAX-Autor

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Mit Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher (Redakteur bei Bastei), Aki Nofftz (Moderation) sowie den Autorenkollegen Oliver Fröhlich und Lucy Guth beim MADDRAX-Panel.

Wenig später saß ich im Hauptraum gemeinsam mit Chefredakteur Michael „Mad Mike“ Schönenbröcher sowie Oliver Fröhlich und Lucy Guth auf der Bühne. Es ging um MADDRAX – jene preisgekrönte Abenteuer/Sci Fi/Horror-Serie aus dem Bastei-Verlag, für die ich demnächst ebenfalls einen Roman beisteuere. Aki Nofftz moderierte.

Mad Mike beantwortete dem Publikum Fragen zur Serie („Was macht Aruulas Frisur?“ „Wann kommen Matt und Co. auf die Erde zurück?“), während Oliver und Lucy Einblicke in die Entstehung eines MADDRAX-Romanes gaben. Zwar konnte ich selbst als „der Neue“ mit wenig Anekdoten aufwarten. Dafür profitierte ich von den Antworten meiner erfahreneren Kollegen: Wie bringen sie sich mit eigenen Ideen bei MADDRAX ein? Welches war der verrückteste Einfall, den sie je in die Handlung schmuggeln konnten? Die Unterhaltung machte mir Spaß und ich hoffe, dem Publikum ebenfalls. Das Panel war sehr gut besucht.

Die PERRY RHODAN-Miniserien

Sofort im Anschluss hieß es „Von Stardust über Arkon zum Jupiter“, und auch hier durfte ich als Autor von Band drei der Miniserie PERRY RHODAN-Arkon bei den „Großen“ sitzen. Diesmal waren meine Tischnachbarn Roman Schleifer (zum zweiten), Dieter Schmidt, Uwe Anton, Rüdiger Schäfer, Dennis Mathiak und Kai Hirdt. Zwar kam ich selbst nur kurz zu Wort – bei dieser Vielzahl an interessanten Menschen auf einer Bühne war das auch gar nicht anders möglich – dennoch war es auch hier spannend, auf die „andere Seite des Spiegels“ zu treten. Die umgekehrte Erfahrung, vom Parkett aus die Autoren anhimmeln zu dürfen, kann man damit kaum vergleichen.

"Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder." - Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

„Wo man singt, dort lass dich nieder. Böse Menschen singen immer wieder.“
– Niels Clausnitzer (im Auftrag von Rainer Brandt)

Auch abseits der Panels spielte sich ein schöner, gewohnt familiärer Con ab. Ich traf viele Bekannte, knüpfte neue Kontakte und freundete mich mit Autorenkollegen und Fans an. Meine heimlichen Highlights: Ein zu seinem Schutz von mir anonym gehaltener Besucher, den ich laut seiner Aussage an Marc A. Herren erinnerte – „so von früher, als er noch dünn war.“ Ein Autogramm, dass ich der Starautorin Regina Schleheck geben durfte, welche ich als sehr sympathische Person kennenlernte. Ein spontanes und alkoholinduziertes, gemeinsames Gitarrenkonzert beim abendlichen Grillen, auf der Gitarre von STELLARIS-Autor Dieter Bohn.
Und schließlich Dennis Mathiak, mit dem mich, wie ich feststellte, einige Gemeinsamkeiten verbinden. Nicht nur sind wir ungefähr im gleichen Alter und damit die zwei Nesthäkchen im (erweiterten) Kreis der PERRY RHODAN-Autoren. Als Kinder waren wir außerdem beide gleichermaßen Jünger von David Hasselhoff. Rasch war die Idee geboren, eine Boyband zu gründen und mit Coverversionen von „Is Everybody Happy“ und „Limbo Dance“ auf Tournee zu gehen. Nur auf einen Namen konnten wir uns noch nicht einigen, aber „Milky Way Boys“ war am Ende unser Favorit. Zur Genese dieser genialen Idee waren lediglich einige wenige Gläser Kölsch notwendig.

Gestern ging der ColoniaCon zu Ende, und man kann die Veranstaltung als absolut gelungen bezeichnen. Fazit: Der ColoniaCon 23 ist schon jetzt fest in meinen Terminkalender eingeplant.

Zurück auf der BASIS – DORGON 20 ist online

Lesezeit: 1

Schon bei Band 19 der DORGON-Reihe sprang ich kurzfristig ein, da Jürgen Freier leider aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste. Nun ist auch der Nachfolgeband erschienen, den ich wieder in Vertretung schrieb – diesmal für Aki Nofftz.

Erhältlich ist „Casino BASIS“ in rein digitaler Form (eBook, PDF, HTML etc.) auf der Homepage des PROC. Der Download ist wie immer gratis.

Hier geht’s zum Download.

Mein erster Doppelroman

Lesezeit: 2 Min.

Als Nils Hirseland mich vergangenes Jahr fragte, ob ich nicht Lust hätte einen Roman für seine DORGON-Serie zu schreiben, war ich sofort Feuer und Flamme. Nicht nur, dass die Fan-Reihe im selben Kosmos spielt wie meine seit früher Kindheit geliebte PERRY RHODAN-Serie und auch teilweise mit den selben Figuren arbeitet, so wie ich es ja schon von meinem ersten veröffentlichten Roman „Mein Freund Perry“ kannte. Für mich war es außerdem eine Möglichkeit, mich als Autor zu beweisen: Ja, ich kann Romane nach Exposés von anderen schreiben. Ja, ich kann 160 000 Anschläge in zwei Wochen schreiben. (Mit Ein- und Überarbeitung waren es allerdings anderthalb Monate. Das Brötchenverdienen hält mich leider ab und an vom Schreiben ab.)

Kurz: DORGON 19 war für mich ein Mittelding aus Fingerübung und Ego-Boost. Den Band zu schreiben hat mir großen Spaß gemacht.

Nachdem sich herauskristallisierte dass meine Autorenkollegin Aki Nofftz aus Zeitgründen den eigentlich für sie bestimmten Band 20 leider nicht schreiben kann, trat Nils wieder an mich heran, den Autor des Vorgängerbandes. So wurde DORGON 20 zu meinem ersten „Doppelroman“, wie es im Dunstkreis der PERRY RHODAN-Serie genannt wird. Etwas, wofür ich mich durchaus geehrt fühle.

Für mich persönlich ist die Rückkehr zu DORGON nicht nur eine willkommene Abwechslung zur Arbeit an meinen eigenen Romanen, die in den nächsten Tagen und Wochen dafür etwas in den Hintergrund treten muss. Ich mag diesen fannischen Kosmos, der mit dem Perryversum zwar identisch ist und trotzdem etwas ganz eigenes, davon losgelöstes darstellt. Man merkt Nils‘ Plot einfach an, dass in seiner Brust ein Fanboy-Herz schlägt. Da ist viel, viel PERRY RHODAN in seinen Geschichten, aber wer will kann hier und da auch einen Funken STAR WARS entdecken (sein Cauthon Despair hat unverkennbar Anleihen bei Anakin Skywalker genommen), oder einen Klecks Babylon 5. Es ist diese Mischung, die die Serie zu etwas besonderem macht.

Wenn Band 20 erscheint, wird es mein zweiter Eintrag für die DORGON-Serie sein. Vermutlich Mitte/Ende Mai wird es so weit sein. Ich freue mich darauf.

DORGON 19 steht jetzt zum Download bereit

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Es ist so weit: „Der Weg des Oxtorners“ ist bereits mein zweiter veröffentlichter Roman mit Perry Rhodan-Bezügen. Es handelt sich um Band 19 zur Rhodan-Fanserie DORGON, die der Perry Rhodan Online Club (PROC) unter der Regie von Haupt- und Exposéautor Nils Hirseland heraus gibt.

Die Arbeit am Text war für mich vor allem eine lehrreiche Fingerübung: Einen Roman nach vorgegebenem Exposé zu schreiben war ein Novum für mich. Es stellte mich vor gewisse Herausforderungen in so fern, als dass „mein“ Expo von Jürgen Freier stammte, der es sich quasi auf den Leib geschrieben hatte. Ich musste den Ablauf der vorgegebenen Szenen ein wenig verändern, damit das Tempo und die Dramaturgie meinem Schreibstil eher entgegen kamen. Zudem war ich DORGON-Neuling, was bedeutete, dass ich mich erst in die Charaktere und die Handlung einlesen musste. Auch das hat die Arbeiten am Text ein wenig in die Länge gezogen.

Aber nach rund zwei Monaten für Recherche, Exposéarbeit, Niederschrift und Überarbeitung ist der Roman fertig und steht den DORGON- und Perry Rhodan Fans als Lektüre zur Verfügung. Ich hoffe er gefällt, und dass es nicht das letzte Werk bleiben wird, dass ich zu einer solchen Serie beitragen darf.

DORGON Band 19 gibt es GRATIS in allen gängigen E-Book-Formaten zum Download auf der Homepage des Perry Rhodan Online Club.

DORGON 19 (and beyond) …

Lesezeit: 1

Exposé-Autor Nils Hirseland hat vor einigen Tagen ein Update zu DORGON 19 veröffentlicht, das ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Es ist ein kurzer, aber – wie ich finde – sehr schmeichelhafter Text. Nach allem, was sich abzeichnet, wird „Der Weg des Oxtorners“ wohl vermutlich auch nicht mein letzter Beitrag zur DORGON-Reihe bleiben.

Inzwischen hat die Endabgabe des Manuskriptes stattgefunden, der Text wird derzeit lektoriert und geht dann in die E-Book-Produktion. Veröffentlicht wird DORGON 19 wohl noch im Oktober.

Zum Artikel auf der PROC-Homepage…

DORGON 19 stammt aus meiner Feder

Lesezeit: 1

Nachdem Jürgen Freier aus gesundheitlichen Gründen DORGON Band 19 abgeben musste, wurde ich nun gebeten für ihn als Ersatzmann einzuspringen. Damit leiste ich meinen ersten Beitrag zur DORGON-Serie. Seit eben findet sich auf der Homepage des PROC der entsprechende Hinweis, womit die Änderung offiziell ist.

Für mich wird dies ein Novum, da ich zum ersten Mal einen Text nach fremdem Exposé schreiben und somit zu einer gesteuerten Serie beitragen werde. In so fern wird dies für mich eine sehr spannende Fingerübung, auf die ich mich sehr freue und an die ich mit großem Elan heran gehe. Danke an Nils Hirseland für die Gelegenheit, wenn die Nominierung auch aus eher traurigem Anlass erfolgte.

DORGON ist die nichtkommerzielle Fanserie des Perry Rhodan Online Club, und es gibt sie schon seit 1999. „Der Weg des Oxtorners“ wird Band 19 der so genannten ‚Special Edition‘, also quasi ein ‚Reboot‘ der DORGON-Reihe, die es irgendwann auf 200 Bände bringen soll. Es handelt sich vom Umfang her um Heftromane, die jedoch nicht gedruckt, sondern in rein digitaler Form erscheinen – als E-Books beziehungsweise im PDF-Format.

UPDATE 06.08.2014: 
Inzwischen ist auch das Cover aktualisiert und trägt meinen Namen. Und das, noch bevor ich die erste Zeile zu Blatte gebracht habe. Wenn das mal keine Verpflichtung ist …